Rezensionen

Rezensionen – Fluch oder Segen?

Des einen Freud, des anderen Leid

Nun ja, es kann sowohl das eine zutreffen, wie auch das andere! Jeder Autor oder Selfpublisher freut sich über positive Rückmeldungen zu seinen verfassten Werken – das ist ja nur zu verständlich. Zum einen wird der vorangegangenen Arbeit Anerkennung gezollt, zum anderen freut sich jeder Verfasser über Rückmeldungen der Leserschaft, wenn das Buch gefallen hat.

Vielen Lesern ist aber nicht bewusst, wie wichtig für uns Autoren die Rezensionen sind. Manche Leser schreiben leider nur, wenn sie etwas zu Beanstanden haben, wenn es ein Fehlkauf für sie war weil sie vorher nicht richtig gelesen haben oder aber, wenn ihrer Meinung nach, das Buch nichts taugt.

Lasst euch davon nicht entmutigen, denn nicht jedem, kann jedes Buch gefallen – dafür sind wir Menschen alle zu unterschiedlich. Jeder Buchautor wird irgendwann auch negative Rezensionen bei seinen Titeln vorfinden. Geübte Rezensionsleser wissen aber zu unterscheiden, ob der Rezensent nur Dampf ablässt, ob die Kritik sachlich ist oder ob es nur darum geht, dem Autor zu schaden und eins auszuwischen – ja, auch das gibt es! Leider! 

Negative Rezensionen müssen aber nicht unbedingt negativ sein

Wenn eine Rückmeldung zum Buch sachlich geschrieben ist und das eine oder andere bemängelt wird, so ist es an dir als Autor, über die verfasste Rezension nachzudenken und zu überlegen, ob der Schreiber vielleicht sogar recht hat. 

Wenn die Kritik berechtigt ist, solltest du deinen Titel überarbeiten und neu hochladen, denn sonst wirst du vielleicht sogar noch weitere Negativ-Rezis in diesem Zusammenbehang bekommen. Hier gilt es zu unterscheiden, ob der Schreiberling dir einen Tipp gibt oder ob er dir mutwillig schaden will. 

Anders sieht es aus, wenn mutwillig bösartige Rezensionen verfasst werden

Leider sind das auch Praktiken, die täglich stattfinden, die oftmals sogar von Autorenkollegen ausgeübt werden. Ich persönlich kann so eine Vorgehensweise nicht verstehen, denn im Grunde sitzen wir  doch alle in einem Boot und sollten uns gegenseitig unterstützen. 

Wenn mir persönlich ein Buch nicht gefällt, dann schreibe ich gar keine Rezension, denn auch wenn mir das Werk nicht gefällt, muss es ja nicht schlecht sein – zu mir passt es in dem Moment halt nicht, ein anderer Leser kommt vielleicht super gut damit zurecht und findet das Buch beispielsweise toll. Ansonsten schreibe ich zu allen Titeln, die ich gelesen habe auch immer auf Amazon eine Rezension. 

Nun, was geht in den Menschen vor, die mit voller Absicht negative Rezensionen verfassen um dem Autor zu schaden? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht und ich verstehe auch solche Handlungen nicht, weil sie mir zuwider sind. – Manchmal ist es sicherlich auch der Neid, wenn ein Autor erfolgreich ist, dann wiederum spielen vielleicht auch Racheakte auf eine vorangegangene Situation eine Rolle, wie auch, dass manche Menschen einfach verhindern wollen, dass der Autor mit seinem Buch erfolgreich wird. Echt traurig!  

Selbst wenn du genau weißt, wer da sein Unwesen treibt, bist du als Autor dem Treiben ausgeliefert. Amazon gibt dir keine Auskunft, wer die schadenden Rezensionen verfasst hat, die mutwillig dazu dienen, dir zu schaden und selbst wenn du einen Anwalt damit beauftragst, besteht in den wenigsten Fällen kaum Aussicht auf Erfolg. Denn du bist derjenige, der Hieb- und Stichfest beweisen muss, das XY das mutwillig gemacht hat, um dir zu schaden.

Nun, ... was tun, in so einem Fall? 

Sprich mit Kollegen, Freunden, deiner Familie – Menschen, denen du vertraust, denn es ist wirklich wichtig, dass du das nicht in dich reinfrisst. Gleichgesinnte, die dich wieder aufbauen, die dir zuhören und deine Niedergeschlagenheit, aber auch Verzweiflung, verstehen. 

Auf keinen Fall solltest du solche Sachverhalte bei Facebook & Co. öffentlich verbreiten oder zur Sprache bringen – damit bringst du auch andere noch auf die Idee, es denen gleich zu tun oder es geht erst richtig anschließend los. 

Menschen mit einer solch negativen und kriminellen Energie schrecken vor nichts zurück! – Sie sind den ganzen Tag von ihrem Hass besessen und hecken immer wieder neue Schandtaten aus. Von daher, die Sozialen Netzwerke sind dafür sicher die schlechteste Adresse, deine Enttäuschung los zu werden. Ansonsten kann ich dir nur raten: Augen zu und durch! Denn, wenn du öffentlich nicht auf diese Sachverhalte reagierst, wird es irgendwann für diese Leute langweilig und es hört irgendwann von selbst auf, weil sie ja nicht die erhoffte Reaktion von dir bekommen. 

Auf jede 1* Rezi, folgt sicher auch wieder eine gute Rückmeldung

Gerade Jung-Autoren sind oft zutiefst enttäuscht, wenn die erste 1* Rezi ins Haus flattert. Ihr Lieben, lasst euch dadurch nicht von eurem Weg abbringen. Klar, keiner möchte solche Rezensionen haben – aber es wird immer mal wieder jemand dabei sein, dem dein Werk nicht gefällt und der das auch so kommuniziert. Denke immer daran: Nicht jedem kann dein Buch gefallen. Du wirst ganz sicher auch wieder gute und schöne Rezensionen bekommen, wenn dein Buch gut ist.

Finger weg von "gekauften" Rezensionen!

Ich kann nur jedem raten, auf keinen Fall gekaufte Rezis zu nutzen! Geübte Rezensionsleser und auch Amazon erkennen das sofort!

Wenn du Rezensionen legal bekommen willst, dann kann ich dir nur empfehlen, wirklich gute Autoren-Agenturen zu nutzen, die oftmals ein sehr umfangreiches Bloggerteam am Start haben, die professionell arbeiten und wo du auch wirklich sachliche Rückmeldungen zu deinem Werk bekommst. 

Klar, … das ist nicht umsonst, warum auch? Du arbeitest ja sicherlich auch nicht umsonst, von daher ist es ja verständlich, dass man für die Vermittlung eines solchen Services auch bezahlen muss, nicht wahr? Diese Blogger geben dir ehrliche Rückmeldungen, schreiben ihre Sicht auf den jeweiligen Titel, was aber nicht bedeutet, dass du alles 5* Rezis bekommst. Wenn ihnen etwas nicht gefällt, werden sie das auch zur Sprache bringen. Von daher, nutze ruhig solche Agenturen, das ist völlig legal. 

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